Aus dem Presbyterium
In der letzten Turmspitze wurde darüber berichtet, dass das Presbyterium seinen 2023 gefassten Beschluss über eine mögliche Niederlegung unseres Gemeindezentrums aufgehoben hat. Leider hat die Bezirkssynode diesen Beschluss ignoriert und die Vorlage des Bezirkskirchenrats mit breiter Mehrheit akzeptiert. Der Bezirkskirchenrat ist ebenso unserem Wunsch nicht gefolgt, hat uns aber zu einem wenn auch letztendlich fruchtlosen Gespräch in seine November-Sitzung eingeladen. Eine Entscheidung über die Vorschläge der Bezirkssynode wird der Landeskirchenrat im Laufe diesen Jahres treffen. Das Presbyterium wird aber nicht aufhören, für den Erhalt unseres Gemeindezentrums als Mittelpunkt unseres Gemeindelebens zu kämpfen. Es hat deshalb in einer Klausurtagung am 28.11.2025 darüber nachgedacht, was in dieser Hinsicht getan werden kann, unter anderem durch eine intensive ökumenische Zusammenarbeit mit unseren Schwestern und Brüdern von St. Konrad, mit denen ein erstes Zusammentreffen noch in der Adventszeit stattgefunden hat. Anregungen und Vorschläge von Gemeindemitgliedern sind uns ebenso herzlich willkommen.
Im laufenden Jahr wird uns auch der Veränderungsprozess der Landeskirche beschäftigen, in dem wir zu einer Stellungnahme zur geplanten kirchlichen Strukturveränderung aufgefordert sind. Geplant ist u.a. die Änderung des Körperschaftsstatus der Kirchengemeinden, die uns die selbstbestimmte Entscheidungsbefugnis über unsere Gebäude nehmen soll.
Und zu guter Letzt: am 1. Advent 2026 (29.11.2026) finden wieder Presbyteriumswahlen statt. Kandidaturen und Wahlvorschläge sind bis dahin sehr erwünscht.
Zum Abschluss dieser Kurzinformation wünscht das Presbyterium allen Gemeindemitgliedern ein gesundes und glückliches Jahr 2026.
Uwe Kranz, Vorsitzender